Anne Heintze ist Gastgeberin dieses Kongresses, Autorin und Coachmacherin. Doch bevor sie dies wurde, musste sie erst sich selbst verstehen, und das in einer ungewöhnlichen Reihenfolge.
Zuerst kam die Hochbegabung. Jahre später die Hochsensibilität. Dann, noch viel später, die Diagnose Asperger Autismus. Und ganz zum Schluss ADHS. Achja, Vielbegabung war natürlich auch ein wichtiges Thema.
Jedes dieser Puzzlestücke fügte sich zu einem Bild mit einem roten Faden: Genetische Prägung, familiäre Geschichte. Ihre ganze Familie ist neurodivergent. Ihre Lebenspartner waren es größtenteils auch. Und irgendwann waren es auch ihre Klienten und die Absolventen der HOCHiX Akademie, was folgerichtig ist, denn genau so wirkt das Resonanzprinzip.
Wie es sich anfühlt, Schicht für Schicht wie bei einer Zwiebel näher an den eigenen Kern zu kommen, weiß Anne aus erster Hand. Noch eine Schicht, und noch eine. Bis der Moment kommt, in dem 20 Jahre Depression ein neues Gesicht bekommen. Nicht als Unfähigkeit, sondern als Folge von Reizüberflutung, Überlastung, Überforderung.
Genau aus dieser Erfahrung heraus ist alles entstanden, was Anne heute weitergibt: Die HOCHiX Akademie, ihre Bücher "Außergewöhnlich normal" und "Auf viele Arten anders", ihr Begriff Echoemotik, für all die Gefühle, die man spürt, obwohl sie gar nicht die eigenen sind.
2004 hat sie sich auf neurodivergente Menschen spezialisiert, lange bevor es Trend war, und war damit eine der Pionierinnen im deutschsprachigen Raum. Was andere heute als Konzept lernen, hat sie am eigenen Leib erlebt.
Anne Heintze ![]() | Prof. Dr. Gerald Hüther ![]() | Dr. Theresia Stöckl-Drax ![]() | Chris Fader ![]() | Susanne Burzel ![]() | Dr. Michael Nehls ![]() | Stefanie Fischer ![]() | Sabine Omarow ![]() | Julie Simstich ![]() | PD Dr. med. Mandy Roy ![]() | Jens Voigt ![]() | Katja Hageneier ![]() | Lisa Schuster ![]() | Kerstin Wolff ![]() | Iv Jaeger ![]() | Alison Bailey ![]() | Dr. Christian Schellenberg ![]() |
Anja Plattner ![]() | Dr. Noni Höfner & Dr. Charlotte Cordes ![]() | Bernadette Bruckner ![]() | Ina Rudolph ![]() | Isabel Paasch-Elfers ![]() | Kristin Kluck ![]() | Dr. Nelly Simonov ![]() | Dr. Tanja Bernsau ![]() | Daniela Herbst-Frühholz ![]() | Anna Marton ![]() | Daniel Schmalhaus ![]() | Prof. Dr. Christian J. Zielke ![]() | Nadja Lenssen & Dr. Daniel Schwarzenberger ![]() | Patrick Eurich ![]() | Ömer Atiker ![]() | Christian Thiele ![]() | Dirk Rosomm ![]() |
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Liebe Anne,
überschäumende Lebenskraft wie die Deine kommt mir in einer ganz besonderen Lebenssituation der Reintegration in Deutschland nach fast 21-jährigem
Spanienaufenthalt ganz besonders entgegen.
Auch Optimismus ist in allen Deinen Worten vorbildhaft spürbar.
Dies ist sicher auch bei Dir ein wenig dem Land Spanien zu verdanken, meiner
zweiten Heimat, die wir wohl ein wenig teilen, was ich denke, wenn ich Deine
Anschrift so betrachte… eine schöne Synchronizität.
Die mentale Gesundheit ist ganz sicher unsere Eigenverantwortung, doch braucht man hierfür, meiner Erfahrung nach, neben einem unerlässlichen geschützten Raum (oder Rahmen, wie Dein netter Interviewpartner hier so schön sagt) auch die entsprechenden finanziellen Mittel (bzw. materiellen Schutz durch ein physisch-geographisches Zuhause, zu dem man nichts außer sich selbst beitragen muss). Das Materielle bildet im Diesseits nun einmal die Grundlage für unser Überleben und ist für mich daher im 21. Jahrhundert auch DAS Forum für alle Entfaltung.
Wurde Dein erster Kongress daher Deinen Eltern gewidmet? Das habe ich noch
nicht ganz verstanden.
Ansonsten bin ich bereits jetzt begeistert und war daher vielleicht etwas zu ausufernd mit meinem Kommentar…
Liebe Christine,
danke dir für diese ausführlichen und persönlichen Worte. Eine Reintegration nach fast 21 Jahren in Spanien ist eine große Lebensumstellung, und ich freue mich, dass meine Worte dir in dieser Zeit Kraft geben.
Die Synchronizität mit Spanien als geteilter zweiter Heimat berührt mich, das sind genau die Verbindungen, die diesen Kongress so besonders machen.
Du sprichst einen wichtigen Punkt an, mentale Gesundheit ist Eigenverantwortung, und trotzdem braucht es dafür einen geschützten Rahmen und eine materielle Basis. Beides gehört zusammen, das eine ersetzt das andere nicht. Ohne ein sicheres Zuhause und ohne finanzielle Stabilität fehlt der Boden, auf dem sich Entfaltung überhaupt entwickeln kann.
Ja, mein erster Kongress war tatsächlich meinen Eltern gewidmet.
Dein Kommentar war überhaupt nicht zu ausufernd, ich lese solche Gedanken sehr gerne.
Sonnige Grüße von Anne
Liebe Anne,
Du schreibst es in Deinen Mails und hast es in dem Interview jetzt auch wieder gesagt, Du möchtest das Geschenk unserer Zeit wert sein.
Ich möchte Dir dazu sagen, dass ich meine Zeit gar nicht besser verbringen kann, als in diesem Kongress oder in einem Deiner Workshops. Es kostet mich auch null Energie. Im Gegenteil, es gibt mir soviel Energie und Freude, Inspiration, Mut. Ich gehe gestärkt und glücklich “nach Hause”, wenn ich “bei Dir” war.
Herzlichen Dank Dir und dem ganzen Team
Michaela
Liebe Michaela,
danke dir für diese Worte, sie berühren mich sehr. Genau das wünsche ich mir, dass du gestärkt und glücklich aus diesen Momenten gehst und dass sie dir Energie, Freude, Inspiration und Mut geben, statt dich Kraft zu kosten.
Danke dir und liebe Grüße an dich von mir und dem ganzen Team.
Sonnige Grüße von Anne
Vielen herzlichen Dank für die Einladung und Deinen und Euren Kongress.
Ich bin gespannt, die Finanzierungslogiken bleiben die alten und solange wir nicht in Kitas, Schulen, Ausbildung und Studium (und Beruf) alle Kinder* und Jugendlichen * und darin auch die Neurodivergenten ermutigend begleiten, bleibt alles beim alten.
Ich freue mich auf die Interviews und wünsche auch Euch viel Freude und spannende Begegnungen.
Viele liebe Grüße aus Rudolstadt in Thüringen Violet Hasner
Liebe Violet,
danke dir für deine Worte und deine Grüße aus Rudolstadt. Deine Perspektive auf die Rahmenbedingungen in Kitas, Schulen, Ausbildung und Beruf ist wichtig und zeigt, wie viele Ebenen zu diesem Thema gehören.
Ich freue mich auf die Interviews mit dir und wünsche dir viele spannende Begegnungen und Aha Momente.
Sonnige Grüße von Anne
Die Vorfreude war riesengroß, jetzt ist es endlich (wieder) soweit!
Liebe Martina,
danke dir für deine Vorfreude. Jetzt ist der Moment da und ich freue mich sehr, dass du wieder dabei bist.
Sonnige Grüße von Anne
ich möchte einfach mal zuhören. mag kein mach dies, mach das, kein workbook… danke!
Liebe Mirani,
danke dir für diese klare Ansage. Genau das ist möglich, einfach zuzuhören und die Interviews auf dich wirken zu lassen, in deinem eigenen Tempo und auf deine eigene Art.
Ich freue mich, dass du dabei bist.
Sonnige Grüße von Anne
Oh es geht wieder los !! Ich freue mich sehr.
Den letzten Kongress habe ich “zufällig” entdeckt und mich spontan und ohne Erwartungen angemeldet und es war der erste online Kongress, bei dem ich so viele wie mögliche Interviews gesehen haben. Nie etwas so interessantes und inspirierendes gesehen. So viele Aha Momente, so viele tolle Leute, so viele Geschichten wo ich einfach nur dachte wow. So vieles, wo ich dachte Mann so geht es mir auch, das kenne ich von mir, usw …
Liebe Diana,
danke dir für diese Worte. Es freut mich sehr, dass du beim letzten Kongress so viele Aha Momente hattest und dich in so vielen Geschichten wiedererkannt hast.
Genau das ist die Kraft dieser Interviews, dass du dich selbst darin siehst und merkst, du bist mit deiner Art nicht allein. Ich freue mich, dass du wieder dabei bist und wieder eintauchst.
Sonnige Grüße von Anne
es war für mich ein riesiges AHA erlebnis, dass ich nciht alleine so bin wie ich bni. dass es viele bunte zebras gibt und ähnlich ticken wie ich. och habe mich immer getraut, mich zuimindest teilweise in meine nische zu verziehen und gruppen zu meiden, die mir nichts geben und in denen ich mich alleine fühle.meine therapeutische erbeit hat es mir erlaubt, mich alleine zu bewegen und vielen menschen zu helfen, sie selbst zu sein. als hochix hatte ich immer das interesse, meine klienten in ihre eigenartigkeit zu führen, ohne zu wissen, was das besondere dabei ist und warum andere therapeutinnen das nciht tun. das hat mich acuh von ihnen distanzieren lassen, sie wollten die klioenten nur in die spur briingen. das fand ich immer ekelhaft und sinnlos. ich bin dankbar zu wissen, dass es euch alle gibt.
Liebe Sylvia,
danke dir für diese offenen Worte. Genau das ist der Moment, um den es im Kongress geht, zu erkennen, dass du mit deiner Art zu sein nicht allein bist und dass es viele bunte Zebras gibt, die ähnlich ticken wie du.
Dein Weg, dich in deine Nische zurückzuziehen und Gruppen zu meiden, die dir nichts geben, war eine kluge Entscheidung. Du hast auf dich gehört, auch wenn das bedeutet hat, dich von Kolleginnen zu distanzieren, die Klienten nur in eine Spur bringen wollten, statt sie in ihre Eigenart zu führen.
Wir sind dankbar, dass du hier bist und deine therapeutische Arbeit mit dieser Haltung machst.
Sonnige Grüße von Anne
“Dies Kind ist ja übersensibel” sagte meine Mutter immer – das kenne ich auch gut.
Ja, liebe Ingrid, was für ein schönes Kompliment aus heutiger Sicht. Herzlichst, Anne