Ich mache sichtbar, was passiert, wenn Menschen dauerhaft versuchen, in eine Welt zu passen, die einfach nicht für sie gemacht ist und zeige, wie aus Andersartigkeit echte Stärke entstehen kann. Ich bin Kristin Kluck, bin selbst hochsensibel und arbeite seit über 17 Jahren selbstständig als Coachin, Autorin, Speakerin und Podcast-Host. Dabei beschäftige ich mich vor allem mit der Frage, wie Menschen mit unterschiedlichen Wahrnehmungen, Denkweisen und Bedürfnissen ihr Potenzial entfalten können, ohne sich ständig anpassen zu müssen. Meine Schwerpunkte sind Hochsensibilität, Neurodivergenz und Auftretenskompetenz, im beruflichen wie auch privaten Kontext. Ich mache sichtbar, was im Alltag und in Unternehmen oft verborgen bleibt: Menschen, die nach außen funktionieren, während sie innerlich oft vollkommen erschöpft sind.
Dabei zeigen sich oft folgende Themen: Masking, Reizüberflutung, Überforderung, Burnout, die Kosten ständiger Anpassung sowie die besonderen Perspektiven und Potenziale, die in neurodivergenten Menschen stecken. In meiner Arbeit verbinde ich mein Wissen mit meinen persönlichen Erfahrungen. Dabei liegt mir sehr am Herzen, komplexe Themen verständlich zu machen, neue Perspektiven aufzuzeigen und Menschen zum Nachdenken und Handeln anzuregen. Grundsätzlich stehe ich für eine Arbeits- und Lebenswelt, in der Menschen nicht erst an ihre Grenzen kommen müssen bevor ihre Bedürfnisse wirklich gesehen und wahrgenommen werden.
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Wechseljahre ist ein Mythos…:-(…leider tragen viele Frauen diesen aus 🤷♀️….Traurig das hier soooo wenig Aufklärung stattfindet!
Die Moderatorin ist super! Schöner wäre jedes Interview wenn sie die Menschen ausreden lassen würden. Wenn sie ihnen nicht ständig ins Wort fällt!
Konstruktive Kritik…hoffe ich 🤷♀️☺️
Hallo, liebe Sabine,
vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung. Wechseljahre verdienen definitiv mehr Aufklärung, als ihnen gesellschaftlich bisher zugestanden wird, viele Frauen stehen mitten in Veränderungen, über die kaum offen gesprochen wird. Genau da setzt auch der Kongress an, und dein Kommentar zeigt, wie wichtig das Thema vielen Frauen tatsächlich ist.
Deine Kritik zu meiner Interviewführung nehme ich mir sehr zu Herzen. Menschen wirklich ausreden zu lassen, fällt mir manchmal schwer, besonders wenn es langatmig wird, ich führe das auch auf mein eigenes ADHS zurück. Danke, dass du das offen ansprichst, genau solches Feedback hilft mir, an dieser Stelle bewusster zu werden.
Sonnige Grüße von Anne
Hallo Anne, bei dem Interview bei Gerald Hüter war es genau umgekehrt. Da hat er fast alle deine Versuche einen Dialog zu führen im Keim erstickt und das Interview war eher ein Monolog.
Ich fand immer gut das du zwischendurch eine Zusammenfassung des Gesagten gemacht hast und die Kernbotschaft rausgestellt hast. Das führte immer zu einer Vertiefung des gerade Gehörtem. Danke für deine tolle Arbeit! ;o))
Hallo, liebe Dany,
vielen Dank für diese so genaue Beobachtung. Du hast recht, bei Gerald war es tatsächlich anders als sonst. Er ist ein sehr erfahrener Wissenschaftler mit einem enormen Mitteilungsbedürfnis, und meine Versuche, das Gespräch stärker im Dialog zu halten, sind dabei öfter im Ansatz stecken geblieben. Am Ende wurde daraus mehr ein Vortrag als ein klassisches Interview, das stimmt.
Umso mehr freut es mich, dass dir gerade die Zusammenfassungen zwischendurch geholfen haben, die Kernbotschaften noch einmal herauszustellen und das Gehörte zu vertiefen. Genau das versuche ich in solchen Momenten bewusst einzusetzen, wenn der natürliche Dialog schwerer wird.
Danke für deine ehrliche Rückmeldung und dein liebes Lob.
Sonnige Grüße von Anne
Ich habe den “Vorwurf” , dass ADHS’ler manchmal in’s Wort grätschen, kürzlich erst gelesen, aber.. das war hier bei Anne in diesem Interview gar nicht der Fall . Einige Speaker muss man leider ausbremsen, weil sie aus Innerem Mangel zu viel Raum nehmen. Anne macht das super!
Tolle Frage: Ist das gerade mein Nervensystem oder irgendwas anderes? Meiner Erfahrung nach ist es immer mein Nervensystem – manchmal eben mehr durch Gedanken getriggert und manchmal eben durch tatsächliche äußere Umstände. Aber beide sind erstmal “wahr” für uns. Da ist es sehr spannend, mit Körperarbeit ranzugehen – es gibt ja inzwischen wirklich viele Richtungen, für mich persönlich hat aber eigentlich nur SKAN wirklich etwas gebracht (im persönlichen Rahmen, aber damit dann auch beruflich). Und deswegen habe ich diese intensive, 3-jährige Ausbildung gemacht und arbeite bereits regelmäßig mit neurodivergenten Menschen. Das wäre sicher mal eine Arbeit, die mehr Aufmerksamkeit bedarf, weil sie so tief geht, so vielschichtig und mächtig ist 🙂
Hallo, liebe Maira,
Deine Beobachtung, dass es letztlich immer das eigene Nervensystem ist, ob nun durch Gedanken oder durch tatsächliche äußere Umstände getriggert, und dass beides für uns erst einmal wahr ist, trifft einen zentralen Punkt, der auch in Kristins Unterscheidung zwischen schädlichem Masking und bewusstem Selbstschutz mitschwingt.
Dass ausgerechnet die SKAN Ausbildung für dich der Zugang war, der wirklich etwas bewegt hat, zeigt schön, wie individuell der passende Weg zur eigenen Regulation sein kann. Und du hast völlig recht, Körperarbeit mit neurodivergenten Menschen ist ein Feld, das noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient, genau wegen dieser Tiefe und Vielschichtigkeit, die du beschreibst.
Danke, dass du deine Erfahrung aus der praktischen Arbeit mit uns teilst.
Sonnige Grüße von Anne
So authentisch, sympathisch und offen. Vielen Dank dafür! Meistens ist Maskieren leichter für unser Umfeld, das kenne ich auch. Ich sage mittlerweile zu Freunden, wenn ich mich z. B. irgendwo unwohl fühle und sie sagen “stell sich nicht so an” , du musst es nicht verstehen, sondern bitte nur akzeptieren.
Hallo, liebe Monika,
vielen Dank für deine schöne Rückmeldung zum Gespräch mit Kristin. Authentisch, sympathisch und offen trifft ihre Art wirklich gut.
Dein Gedanke, dass Masking oft leichter für unser Umfeld ist als für uns selbst, trifft genau den Unterschied, den auch Kristin im Gespräch macht, zwischen schädlichem, erschöpfendem Masking und bewusst gewähltem Selbstschutz. Dein Satz an Freunde, du musst es nicht verstehen, sondern bitte nur akzeptieren, ist dafür eine wunderbar klare und liebevolle Formulierung, die genau diese Grenze setzt, ohne die Beziehung zu belasten.
Danke, dass du das mit uns teilst.
Sonnige Grüße von Anne
Wunderschönes Gespräch, angenehme Stimme und nicht so furchtbar schnell wie andere Stimmen heute. Mein Potenzial für Bühne, für Transformation und für Gerechtigkeit hört zu, bleibt aber weiter verborgen, weil mir die Energie für die Sichtbarkeit fehlt. Danke, Kristin.. für’s Erinnern..
Vielen herzlichen Dank Euch. : )