Dr. Daniel Schwarzenberger: Als Autor, Dozent und Berater vermittelt der promovierte Sportökonom kein reines Theoriewissen, sondern steht dafür, seine Begeisterung für Sport und Bewegung spürbar weiterzugeben. Seine Mission: Gesündere Lebensbedingungen zu schaffen, in denen Wohlbefinden uns „leichter“ fällt. In seiner Rolle als Vertretungsprofessor hat Dr. Daniel Schwarzenberger einen innovativen Studiengang konzipiert, in dem er die nächste Generation im Gesundheitsmanagement ausbildet. Dass er wissenschaftliches Fundament mit gelebter Praxis vereint, beweist er sowohl als leidenschaftlicher Athlet auf der Natural-Bodybuilding-Bühne als auch hinter Projekten wie dem Zelle-Zeit-Kontinuum und dem aktuellen Fachbuch „Gesundheit unter Druck“.
Nadja Lenssen: Sie steht für Zeitarchitektur in der Longevity-Debatte und bringt die Perspektive des wirklichen Lebens ein. Aus 25 Jahren Unternehmertum in der Sportindustrie und ihrer Erfahrung als dreifache Mama kennt sie die Stellen, an denen moderne Lebensmodelle unter Druck geraten. Als Founderin von manny+nanny verbindet sie langjährige Beobachtungen aus dem Alltag mit Kindern und Eltern mit der Frage, welche Strukturen Gesundheit überhaupt erst möglich machen. Sie zeigt, wie klare Orientierung, verlässliche Systeme, passende Bewegung und bewusst geschaffene Zeitfenster Regulation und Wohlbefinden im Alltag unterstützen. Projekte: Doppelkeynote „Das Zelle-Zeit-Kontinuum“ mit Daniel und Podcast-Host von „total KONKRET verpeilt".
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Vielen herzlichen Dank für Euer Interview. : )
Danke für das Interview! Mir kamen diese Gedanken:
Ich habe einen kleinen Enkel (ein halbes Jahr als). Sein Papa gehört wohl (wie ich) zu den Neurodivergenten, weiß es aber noch nicht und will davon auch nichts hören, auch nicht von den Auswirkungen von technischer Strahlung. Alles in seiner smarten Wohnung strahlt irgendwie, zig Küchengeräte, der Staubroboter, die Katze (Halsband) Babyphon, Babyüberwachungskamera … und:
Der Kleine hat motorisch Probleme. Alle paar Minuten fängt er an wie wild zu zappeln, ist ständig in Bewegung und wenn er nach etwas greifen will, gehen die Fäuste nicht auf und er schlägt nur nach dem Gegenstand bis das Zappeln/Krampfen vorbei ist. Ich habe einmal gelesen, dass elektromagnetische Strahlung zu epileptischen Anfällen führen kann.
Frage: Gibt es da hilfreiche Bewegungsübungen, um das frühzeitig zu lenken, zu harmonisieren? Ich bin als Oma oft bei ihm. Ich merke auch, dass er bei mir (ohne Strahlung) und vor allem, wenn ich mit ihm im Wald bin, er sehr bald ruhig wird.
Tipp an Anne: Dr. Monika Krout, deren Mann an Esmog gestorben ist, – vielleicht kannst Du sie einmal zu dem Thema HS/HochX-Menschen und Esmog befragen? Sie hat auch mit Tieren dazu geforscht, mit Lamas und … ganz spannend. Oder Dr. Joachim Mutter? Siehe: https://kompetenzinitiative.de/ueber-uns/unsere-initiative
Und zum Interview bzgl. innerem Schweinehund: Wenn ich ihm als Teil von mir begegne und ihn mit einer mir selbst auferlegter Verpflichtung locke, (für andere statt Bild für Freundin, z. B. für meine Kinder, für Allmende (Gesundheitskosten sparen), für die Bewunderung anderer, wenn man sie nach längerer Zeit sieht und dann nach meinem Abnehmrezept gefragt wird), dann fällt es leichter für mich zu sorgen statt nur für ihn
Ich war Jahrzehnte esssüchtig (nie abtrainiert) und erst als ich begriff, dass Abnehmen im Kopf passiert, dass es mir an Selbstliebe fehlt, dass alte Prägungen mich hindern, die Selbstverantwortung für mein Leben auch zu realisieren und zu leben, gelang mir nach und nach der Cut. 3 Familienaufstellungen waren notwendig, vorher war es nur Kampf gegen die Esssucht, mit großer Unzufriedenheit und Rückfällen und …
Ich war als Kind Leistungssportlerin, Kunstschwimmen, habe Flöten und Oboe spielen gelernt, habe Theater gespielt, war im Malzirkel, … Ich wollte meinen Eltern gefallen, was mich total überforderte, weil ich keine Pausen hatte, nie träumen konnte und früh gelernt hatte, meinen Körper zu überhören und mich überall unverstanden, einsam fühlte, ohne davon zu wissen. Meine Eltern wollten ihre im Krieg verlorene Kindheit mit mir nachholen – was ich erst mit 50 so nach und nach begriff.
Übernommene Leistungsanforderungen – einerseits bin ich heute dankbar dafür, weil ich einen trainierten Körper habe -, doch sehr viel Leid erlebte, auch viele Krankheiten, weil ich den Kontakt zu mir verloren hatte. Heute möchte ich meinen Enkeln helfen zu lernen, wie sie die Balance finden. Habt Ihr ein Rezept dafür?
Danke Nadja und Daniel für die Anregungen!!! Anke