Umsetzung statt Overthinking: Ich helfe Selbstständigen mit kreativen Methoden zurück in Klarheit & Bewegung Ich begleite Menschen, die im Business feststecken, dabei, wieder eine klare Linie zu entwickeln – innerlich wie strategisch. Damit Entscheidungen leichter werden, der Kopf ruhiger und das Business wieder in Bewegung kommt. In meiner Begleitung verbinde ich klare Business-Struktur mit kreativen Methoden. Dabei zeichnen, malen und schreiben wir nicht als Selbstzweck, sondern nutzen diese kreativen Übungen als Zugang zu dem, was sich kognitiv oft nicht erreichen lässt: innere Widerstände, limitierende Überzeugungen, Entscheidungsblockaden, die innere Stärke. Kreativität nutze ich als Werkzeug: – um aus dem Kopf herauszukommen – um Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen – und um Umsetzung wieder möglich zu machen
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Guten Morgen, mich würde heute interessieren, ob zu den Ursachen von Neurodivergenz etwas bekannt ist, dort, wo sie erst später im Leben auftritt (vorher auch nicht genetisch angelegt ist – und auch nicht über Sozialisation, möchte ich sagen). Gibt es hierzu ein gutes Buch? Dr. Tanja Bernsau hat mich zu dieser Frage inspiriert. Sollte es kein Buch geben, so würde ich es kaufen, wenn Sie es veröffentlichen würde, über den zu gründenden Verlag, für den ich ihr alles Glück der Welt wünsche.
Hallo, liebe Christine,
vielen Dank für deine Nachfrage, sie führt tief in ein Thema, das wirklich noch viel zu wenig verstanden wird.
Neurodivergenz selbst ist immer angeboren, sie entsteht nicht neu im Laufe des Lebens. Was sich verändert, ist ihre Sichtbarkeit. Solange Masking gut funktioniert, bleiben viele Muster verborgen, sobald diese Anpassungsenergie nachlässt, etwa weil ein artgerechteres Leben angestrebt wird, treten die eigentlich schon immer vorhandenen Züge deutlicher hervor.
Hormonelle Umstellungen spielen dabei eine wichtige Rolle. In der Pubertät, während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren verändert sich der hormonelle Rahmen stark, gerade der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren wirkt sich auf Botenstoffe wie Dopamin aus, die für Aufmerksamkeit und Reizverarbeitung wichtig sind. Fällt dieser Puffer weg, werden Muster sichtbar, die zuvor mühsam ausgeglichen wurden. Viele Frauen erleben genau deshalb erst in dieser Lebensphase, was eigentlich schon lange da war.
Eine echte Ausnahme bildet die Hochsensibilität, hier kann tatsächlich eine Ausprägung im Laufe des Lebens erworben werden, durch ein Trauma oder einen Burnout.
Eine wichtige Unterscheidung dazu ist Hypervigilanz. Sie fühlt sich Hochsensibilität sehr ähnlich an, feine Wahrnehmung, schnelle Überforderung, starke Reaktionen auf die Umwelt, entsteht aber als Schutzmechanismus des Nervensystems, meist nach Trauma oder chronischem Stress. Der Unterschied liegt im Ursprung, Hochsensibilität ist von Geburt an da, Hypervigilanz entwickelt sich als Antwort auf äußere Bedingungen.
Zu einem konkreten Buch, das genau diese Zusammenhänge aufgreift, kann ich dir weiterhin keinen Titel nennen. Deine Idee dazu passt aber sehr gut zu Tanjas eigener Reise, die sie im Gespräch schildert, und ich gebe sie sehr gerne an sie weiter.
Sonnige Grüße von Anne
Wenn es ein solches Buch gibt, wäre ich auch neugierig, das zu lesen 🙂 Und falls sich ein Autor findet, der das in meinem Spurensuche-Verlag veröffentlichen mag, wäre ich mehr als interessiert. In der Tat ist das ein Thema, über das es noch viel zu forschen und viel zu berichten gäbe.
Persönlich durfte ich jetzt die Erfahrung machen, dass es sich in der Perimenopause zumindest anders anfühlt. Ob es jetzt hormonell bedingt stärker ausgeprägt ist, oder ob mir lebensphasenbedingt die Energie (oder auch die Bereitschaft) für Coping-Mechanismen fehlen, vermag ich gar nicht zu sagen, aber ich zeige jetzt deutlich mehr und intensivere Symptome als etwa in meinen Zwanzigern. Ich wäre definitiv neugierig, darüber mehr zu erfahren.
Wunderbar! Weit denken, keine engen Rahmen setzten, und sich immer wieder neu erfinden. Ich bin in der privilegierten Lage, in die Handlung zu kommen und auszuprobieren. Herauszufinden, was möglich ist und was zu mir passt. Vielen Dank für den Anstoss!
Hallo, liebe Rahel,
vielen Dank für deine schönen Worte zum Gespräch mit Tanja. Weit zu denken und dich immer wieder neu zu erfinden, ist eine wunderbare Haltung, die ganz neue Wege öffnen kann.
Dass du dich in der Lage siehst, ins Handeln zu kommen und auszuprobieren, was zu dir passt, freut mich sehr. Genau darin liegt die Kraft, die eigene Richtung Schritt für Schritt selbst zu gestalten.
Sonnige Grüße von Anne
Das ist immer großartig zu hören, dass jemand die Möglichkeit zu haben, auszuprobieren. Man weiß ja nie, was draus wird …. es könnte ja gut werden! Viel Erfolg und alles Liebe!
Ganz wunderbar! Viel Erfolg, Durchhaltevermögen und: Freude dabei.
vielen lieben Dank! Freude hab ich auf jeden Fall 🙂